Die überragende Haltbarkeit von Cordura wird nicht durch einen einzelnen Faktor bestimmt, sondern durch die kombinierte Wirkung der drei Schichten der „Substrat-Spinnweberei“-Technologie, von der Faserquelle bis zum fertigen Stoff, sorgt jede Schicht für mehr Haltbarkeit.
1. Substratschicht: Hochfestes Nylon 66 mit hervorragender natürlicher Festigkeit
Das Grundmaterial von Baumwoll-Canvas sind natürliche Baumwollfasern, die eine begrenzte Molekularstrukturfestigkeit aufweisen. Nach der Reibung neigen die Fasern dazu, zu brechen, zu fusseln und sich abzulösen. Und Cordura verwendet hochfestes Nylon 66-Filament mit stabiler Molekülkettenstruktur, das eine viel höhere Bruchfestigkeit und Zugfestigkeit aufweist als natürliche Baumwollfasern und gewöhnliches Polyester.
Dies ist die Grundlage für den Leistungsunterschied: Die Obergrenze der Eigenfestigkeit der Faser bestimmt die Haltbarkeit der Stoffdecke. Die inhärente Verschleißfestigkeit von Nylon-66-Filament hat Cordura zu einem höheren Ausgangspunkt als Baumwoll-Canvas verholfen.
2. Prozessschicht: Air Deformation Wire (ATY)-Technologie, die „Punktverschleiß“ in „Oberflächenteilung“ umwandelt
Dies ist die wichtigste technische Barriere von Cordura und auch der Schlüssel zu seiner Leistung, die die von gewöhnlichem Nylon weit übertrifft.
Gewöhnliches Nylongewebe besteht aus glatten und geraden Filamenten mit einer glatten Faseroberfläche. Wenn es Reibung ausgesetzt wird, ist es „schwer, an einem einzigen Punkt zu treffen“, und die Spannung konzentriert sich auf den Kontaktpunkt, wodurch die Fasern leicht abgenutzt werden. Und Cordura verwendet das exklusive Air Textured Yarn (ATY)-Verfahren von DuPont: Durch Hochdruck-Druckluftinjektion werden die ursprünglich parallelen Nylonfilamente geblasen, gebogen und miteinander verflochten, wodurch eine große Anzahl feiner Schlaufen und Bögen auf der Faseroberfläche gebildet werden, wodurch letztendlich flauschige und mikroschlingenverformte Garne entstehen.
Diese besondere Struktur bringt zwei verschleißfeste Vorteile mit sich:
Zerstreute Reibungskraft: Die unzähligen Schleifen auf der Oberfläche ändern den Reibungskontakt von „Einzelpunktkraft“ zu „Mehrpunkt-Verteilungskraft“, wodurch die Reibungsbelastung auf eine einzelne Faser erheblich reduziert und die Verschleißrate deutlich verlangsamt wird;
Allmählicher Verschleiß: Bei der Reibung werden zuerst die Oberflächenschleifen abgenutzt, und dann werden die Filamente der Kernschicht nach und nach verbraucht, was dem Hinzufügen mehrerer Schichten „verschleißfester Pufferschichten“ entspricht. Die Geschwindigkeit, mit der das Aussehen und die Festigkeit des Stoffes abklingen, ist viel langsamer als bei glatten Filamenten.
Es ist dieser Prozess, der es ermöglicht, dass die Verschleißfestigkeit von Cordura bei gleichem Trägermaterial direkt mehr als das Doppelte der von gewöhnlichem Nylon erreicht.
3. Webschicht: hochdichte und kompakte Struktur, reißfest und hakenfest
Bei Hochleistungsgarnen sind auch passende Webtechniken erforderlich. Cordura verwendet üblicherweise hochdichte Leinwandbindung oder Köperbindung mit dicht angeordneten Garnen und stabiler Struktur, was zwei zusätzliche Haltbarkeitsgewinne mit sich bringt:
Starke Anti-Verhaken-Fähigkeit: Durch die dichte Webmethode können sich scharfe Gegenstände wie Äste und Drahtgeflecht nur schwer im Garn verfangen, wodurch Schäden durch Verhaken im Außenbereich erheblich reduziert werden.
Riss breitet sich nicht aus: Sobald ein kleiner Schaden auftritt, begrenzt die dicht gewebte Struktur die Ausbreitung des Risses und reißt nicht wie eine dünne Leinwand. Der kleine Schaden hat keinen Einfluss auf die Gesamtnutzung.
Datenvalidierung: 10-facher Unterschied im Labor
Beim standardmäßigen Martindale-Abriebtest hält 1000D Cordura-Gewebe mehr als 300.000 Reibungszyklen stand, bevor offensichtlicher Verschleiß auftritt; Allerdings kann herkömmliches 12-Unzen-Hochleistungs-Baumwollsegeltuch einem Faserbruch und Abrieb erst nach 15.000 bis 25.000 Zyklen standhalten. Umgerechnet beträgt der Unterschied in der Tragedauer zwischen beiden tatsächlich mehr als das Zehnfache, was auch die wissenschaftliche Grundlage für die Aussage „Die Verschleißfestigkeit ist zehnmal so hoch wie die von Leinwand“ ist.